zurück

 

Organische Chemie

 vorheriger Versuch     nächster Versuch

Versuch 2: Fettbrand

  

 

Hinweise: Es ist darauf zu achten, das sich während des Fettbrands keiner in der Nähe aufhält. Fenster und Türen sollten geschlossen werden, damit kein Luftzug entstehen kann.

Chemikalie Gefahren R-Sätze S-Sätze
Speisefett      

 

Materialien: Stativ mit Universalklemme, Porzellantiegel, Spritzflasche mit Wasser, feuerfeste Unterlage.

Durchführung: Ein Schmelztiegel wird in ein Stativ mit Hilfe der Universalklemme eingespannt. Dann wird der Schmelztiegel mit etwa 2-3  Teelöffeln festem Speisefett befüllt und langsam mit dem Brenner geschmolzen. Nachdem es sich entzündet hat, entfernt   man den Brenner und stellt ihn in sichere Entfernung. Nun platziert man sich ca. zwei Meter vom Fettbrand entfernt und spritzt mit einer Spritzflasche Wasser in das brennende Fett. Sofort entsteht eine große Stichflamme. Auch nach wiederholten Versuchen ist das Fett so nicht zu löschen.

 

Ergebnis: Mit Wasser kann man brennendes Fett nicht löschen, im Gegenteil. Nachdem das Wasser mit dem Fett in Berührung kommt entsteht eine große Stichflamme, das Fett nimmt durch die Berührung mit dem kalten Wasser ein Vielfaches seines Volumens ein. Nun ist es in der Luft so fein verteilt und verpufft sofort.

 

Variationen: Man füllt ein 1000 ml Becherglas mit Wasser. Dann erhitzt man etwa 5 g Wachs in einem Reagenzglas, bis es stark siedet. Nun hält man das Reagenzglas von sich abgewendet schnell in das Wasser im Becherglas. Dabei geht das Glas kaputt und das Wachs kommt direkt in Berührung mit dem Wasser. Dabei nimmt es ein Vielfaches seines Volumens ein. Das fein verteilte Wachs verbrennt explosionsartig mit einer großen Stichflamme.